Neuköllner Kegel Club von 1972 e.V.



21. und 22. Spieltag

21. und 22. Spieltag mit folgenden Spielen:

- KSG Berlin II – SpG. MPV / NKC 72 Berlin 0 : 3 (2:4) 5366 : 5472
- SV Semper Berlin – SpG. MPV / NKC 72 Berlin 2 : 1 (3:3) 5193 : 5187

2. Bundesliga Süd / Ost

 

Nachdem man in der Vorsaison noch um ganze 2 Holz den Aufstieg verpasst, und dem VfL Grasdorf / VSK Treue Jungs aus Hannover den Vortritt lassen musste, gelang in diesem Jahr der große Coup. Die SpG. MPV / NKC 72 Berlin steigt in die Eliteliga der Bohlekegler auf! Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit der SpG. VKC / Germania / FE 27 Spandau über das gesamte Spieljahr behielten die Berliner knapp die Nase vorn. Am letzten Spielwochenende erledigte Spandau zwar seine Hausaufgaben, und kam zu zwei ungefährdeten 3:0-Siegen. Die SpG. MPV / NKC 72 Berlin fuhr nochmals 4 Auswärtspunkte ein und überholte Spandau auf der Zielgeraden.

 

Hinten v.l.n.r. Benjamin Rudolphf, Jörg Glöde, Steffen Koch, Matthias Scheel

Vorn v.l.n.r. Lutz Schulze, Marc Süßmilch, Norbert Wagner

 

KSG Berlin II – SpG. MPV / NKC 72 Berlin     0 : 3 (2:4)   5366 : 5472

 

Das Prestigeduell gegen die zweite Vertretung der KSG Berlin entwickelte sich zum Erstaunen der zahlreich erschienenen Zuschauer zu einem einseitigen Spiel. Lutz Schulze (918) und Jörg Glöde (897) konnten das Spiel gegen Daniel Neumann (921) und Carsten Sturm/ab.46. Wurf Andreas Krüger (894) völlig offen gestalten. Nach dem Anstart stand es 1815:1815. Vieles deutete wieder einmal auf ein ungemein spannendes Duell hin. Aber die SpG. MPV / NKC 72 stellte im Mittelteil die Weichen auf Sieg. Matthias Scheel (897) und Marc Süßmilch (914) ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und spulten sicher ihr Pensum herunter. Florian Sturm (875) und André Krause (882) blieben weit unter ihren Möglichkeiten. Wobei gesagt werden muss, dass beide noch am Vormittag die Landesmeisterschaft im Dreibahnenspiel zu absolvieren hatten. Eine bessere Terminkoordination wäre wohl aufgrund der aufbrodelnden Gerüchteküche („KSG hat den Sieg verschenkt“) angebracht gewesen. So erspielte sich MPV / NKC 72  einen Vorsprung von 54 Holz. Der Zusatzpunkt war schon sicher. Andreas Burmeister (886) und André Franke (908) versuchten anfangs noch, das Ergebnis zu drehen. Schnell mussten sie allerdings erkennen, dass an diesem Tage gegen Norbert Wagner (924) und Steffen Koch (922) kein Kraut gewachsen war. Der Vorsprung der Gäste betrug am Ende stolze 106 Holz. Somit zog die SpG. MPV / NKC72 in der Tabelle gleich mit Spandau. In der Unterpunktewertung lag man allerdings zurück.

 

SV Semper Berlin – SpG. MPV / NKC 72 Berlin        2 : 1  (3:3)   5193 : 5187

 

Es musste also unbedingt ein Punkt her. Gegen den bereits feststehenden Absteiger SV Semper Berlin wurde dies allerdings ein verdammt schweres Unterfangen. Die Gastgeber wehrten sich mit Haut und Haaren und wollten sich unbedingt mit einem Sieg aus der 2. Bundesliga verabschieden. Es waren wie im Vorjahr wieder nur zwei Holz! Doch in diesem Jahr war der SpG. MPV / NKC 72 das Glück hold. Im Anstart spielten Lutz Schulze (862) und Steffen Koch (863) auf den schwer bespielbaren Bahnen am Ende sehr wichtige und spielentscheidende Resultate. Jörg Gärtner (876) und Frank Voy (861) auf Semper-Seite holten einen Vorsprung von 12 Holz heraus. Im Mittelblock brillierte Marc Süßmilch (888). Benjamin Rudolphf (860) reihte sich in die anderen Ergebnisse ein. Beide erspielten einen Vorsprung gegen Andreas Schäpe (867) und Wolfgang Herrmann (857) von 12 Holz. Man hatte es also selbst in der Hand, den Aufstieg ins Oberhaus perfekt zu machen. Doch das Spiel entwickelte sich zu einem wahren Kegelkrimi. Norbert Wagner (860) und Jörg Glöde (854) mussten sich den Schwierigkeiten der Bahnen beugen. Andreas Hampe (871) spielte sich als 3. in die Wertung. Bei Siegmar Born wurde bis zur letzten Kugel gezittert. Am Ende standen 861 auf dem Zettel. Somit verfehlte er die erforderliche Marke von 863 um ganze 2 Holz, was auf diesen Bahnen allerdings ein Brocken ist. Das Spiel gewann SV Semper mit 6 Holz.

Über Liveschaltung via Handy erfuhr auch die SpG. VKC / Germania / FE 27 Spandau vom Ausgang des Spiels. Ein großer und würdiger Gegner über die gesamte Saison musste sich knapp geschlagen geben.

Am Ende gab es großen Jubel und freudige Umarmungen beim Meister der 2. Bundesliga Süd/Ost, der SpG. MPV / NKC 72 Berlin über den angestrebten Zusatzpunkt.

Mit viel Training beginnt für den Aufsteiger im September 2006 das Abenteuer 1. Bundesliga. Dort möchte man sich so teuer wie möglich verkaufen und mit etwas Glück den Klassenerhalt schaffen. Dass das ein wahnsinnig schweres Unterfangen wird, ist allen Beteiligten bewusst.

steko




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